Radwandersonntag ohne Rad: Spaziergang durch Kloster Zinnas Geschichte

Am Sonntag, den 3. Mai 2026, lädt der Förderverein Kloster Zinna wieder zu seinem traditionellen Radwandersonntag ein. Doch wie bereits im vergangenen Jahr wird dabei nicht in die Pedale getreten: Statt einer Radtour erwartet die Besucher ein geführter Spaziergang durch die Geschichte des Ortes.

Treffpunkt für alle Interessierten ist um 10 Uhr in der Ortsmitte am Denkmal für Friedrich den Großen. Von dort aus startet die rund zweistündige Führung durch Kloster Zinna, bei der Museumsleiter Norbert Jannek spannende Einblicke in die Vergangenheit des historischen Ortes geben wird. Die Teilnehmer erfahren dabei Wissenswertes über bedeutende Gebäude, frühere Nutzungen und die Entwicklung des Dorfes im Laufe der Jahrhunderte.

Ein besonderes Highlight des diesjährigen Rundgangs ist eine exklusive Führung durch das Gutshaus Kaltenhausen. Das historische Gebäude hat eine bewegte Geschichte: Unter anderem diente es früher als Schule des Ortes. Für viele Besucher dürfte es eine seltene Gelegenheit sein, einen Blick hinter die Türen des Gutshauses zu werfen und mehr über seine Vergangenheit zu erfahren.

Das Gutshaus Kaltenhausen wurde einst u.a. als Schule genutzt.
Zu den Highlights der diesjährigen Tour zählt das Gutshaus Kaltenhausen.


Der Förderverein erhebt für die Teilnahme einen sogenannten Wandergroschen in Höhe von zwei Euro. Die Einnahmen kommen weiteren Projekten rund um die Geschichte und den Erhalt des kulturellen Erbes von Kloster Zinna zugute.

Gemütlicher Ausklang beim Picknick

Nach dem gemeinsamen Spaziergang durch den Ort sind alle Teilnehmer zu einem kleinen Picknick eingeladen. In entspannter Atmosphäre soll der Vormittag ausklingen und Gelegenheit bieten, sich über das Gesehene und Gehörte auszutauschen. Bei kleinen Snacks und Getränken können Besucher noch einmal ins Gespräch kommen, Eindrücke teilen und den Rundgang gemeinsam Revue passieren lassen. Damit knüpft der Förderverein bewusst an die schöne Tradition des vergangenen Jahres an, bei der der Radwandersonntag nicht nur als historische Entdeckungstour, sondern auch als geselliges Treffen im Ort wahrgenommen wurde.

Das Denkmal von Friedrich dem Großen in der Ortsmitte.
Treffpunkt ist auch in diesem Jahr in der Ortsmitte von Kloster Zinna.


Der Vereinsvorsitzende Andreas Baade blickt der Veranstaltung mit großer Vorfreude entgegen: „Nach dem tollen Erfolg im vergangenen Jahr freuen wir uns ganz besonders darauf, wieder gemeinsam mit vielen Gästen durch Kloster Zinna zu spazieren und Geschichte lebendig werden zu lassen.“

Der Förderverein Kloster Zinna hofft erneut auf zahlreiche interessierte Besucher, die Lust haben, den Ort einmal aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

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